Das Zimmer ist sehr edel und hochwertig eingerichtet und das ganze Hotel macht den bisher besten Eindruck, es ist zwar etwas ab vom Strand, aber das nehmen wir gerne in Kauf. Ganz backpacking-untypisch nächtigen wir hier sehr kompfortabel.
Der Anblick, der sich uns jedoch heute von Patong Beach bot, erschütterte uns ziemlich. Fangen wir mal mit dem Positiven an: Da Nebensaison ist, ist es noch entspannt an den Stränden, der Sand ist bis auf den angespülten und hingeworfenen Müll traumhaft und das Wasser warm, sehr warm.
Noch nie habe ich in meinem Leben ein Meer erlebt (und das waren schon einige), dass so warm war. Eine Erfrischung kann man nicht mehr beim Baden erleben, aber es macht trotzdem großen Spaß mit den Wellen zu spielen.
Trotzdem werden wir morgen Phuket, oder besser gesagt Patong Beach, so schnell wie möglich wieder verlassen und uns auf den weg nach Ko Phi Phi machen. Denn Patong Beach (ich möchte es mal nicht auf gesamt Phuket pauschalisieren), ist die thailändische Variante vom Ballermann auf Mallorca. Laut, dreckig und eine Kneipe an der anderen. Dazwischen kleine Vekaufsstände, die die doppelten-zehnfachen Preise verlangen wie ihre Landsleute im Norden. Der Strand ist mit Attraktionen für die Spaßgesellschaft übersät, vom Jetskifahren bis hin zum Paragliding. Falls man an diesen Aktionen nicht teilnehmen möchte, hat man noch genug zu tun, die ganzen Händler abzuwimmeln.
Man hätte heute den ganzen Tag über Obst, Sonnenbrillen, Kleider, Bilder sowie eine Massage kaufen können, ohne sich einen Meter vom Fleck zu rühren. Ich kam mir vor wie in Ägypten oder einem anderen Pauschaltouriland, in dem ich schon so oft war.
Aber genau das, hatte ich mir unter einem Backpack-Urlaub nicht vorgestellt.
Trotzdem hatten wir heute einen schönen Tag am Strand und freuen uns über das Panthenol, das den Sonnenbrand etwas verringert.
sa + bö
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