Sonntag, 8. Mai 2011

Richtig falsch verhalten

Dank meiner Vorbereitungshilfe www.thaiminator.de habe ich nun schon einige Informationen gesammelt, welches Verhalten wir in Thailand definitiv unterlassen sollten.

Ich zitiere mal ganz frech:

"Kleidung

Verlockend: 35 Grad im Schatten und eine Luftfeuchte wie im Dampfbad. Am liebsten alle Klamotten vom Leib reißen und allenfalls noch einen String anbehalten. Blamierprofis präsentieren Cellulite, Speckfalten sowie die Folgen übermäßigen Konsums von Singha und Sonnenstrahlen jedem, der's nicht sehen will. Nicht nur Thais sind angesichts solch unansehnlicher Ansichten ganz und gar nicht entzückt.

Wer Verbotenes tun will, der bade nackt. Frauen haben's ganz leicht: "oben ohne" ist ihnen ebenfalls nicht erlaubt.

Jeder Thailand-Reiseführer betont, dass Thais Wert auf gescheite und saubere Kleidung legen. Lange Hosen und Hemden bzw. Blusen mit mindestens halben Arm gelten als Mindestausstattung.

Ebenfalls legen die meisten Thais großen Wert auf Körperpflege.

Zum Glück gibt es ein paar Thai-Prolls, die verdreckt, versifft und halbnackt demonstrieren, das es auch anders geht. Wer sich stilistisch an diesen Personen orientiert, geht sicher, ebenso wie diese hoch angesehen und geachtet zu werden."

Bis hierher noch sehr plausibel und leicht einzuhalten. außer am Strand von Kho Pha Ngan. Doch in den Tempeln geht es weiter:

"Tempel...

...sind natürlich als Fotomotive oder Touristenattraktion gebaut worden, -keinesfalls als Gebetsstätten (dass sie so genutzt werden, sollte einen Blamierprofi nicht irritieren).

Es ist dort extrem unhöflich (und nach Thailändischem Strafgesetzbuch teilweise verboten):

Menschen beim Gebet zu stören.

mit den Füssen auf Buddhastatuen zu weisen (was meist unbeabsichtigt geschieht!!!).

Buddhastatuen zu berühren.

Buddhastatuen zu erklettern (sehr böse!).

Tempel mit kurzer Hose / Rock und leichtem T-Shirt zu betreten.
Auch aus Sarongs und Tüchern improvisierte lange Überkleidung empfinden viele als überaus lächerlich.

Buddhastatuen als Dekoration für Gagfotos zu missbrauchen."


Zumindest der Teil mit den Füßen irritiert mich.

Im letzten Teil finden sich aber weitere Überraschungen für den lesenden Europäer:

"richtig falsch verhalten

Klar, dass man - wenn überhaupt - als Höflichkeitsfloskeln allenfalls mal ein "Hello" oder "Thanx" herausquetscht. Die Person gegenüber könnte ja denken, man respektiere sie...

Ebenfalls vermeiden Blamierprofis den WAI auf jeden Fall. Das bedeutet, die Handflächen vor der Brust oder gar vor den Kopf zusammenzulegen, um sich für eine besondere Nettigkeit oder Einladung zu bedanken.

Wer einen Thai beleidigen will, der berühre ihn/sie am Kopf. Ein ganz sicherer Tipp: Auch nett gemeinte Berührungen (auch bei Kids) werden nicht so verstanden!

Öffentlich Zärtlichkeiten auszutauschen ist ebenfalls eine sichere Blamiermethode.

Wollen Frauen Mönche in echte Krisen stürzen, dann geben sie ihnen etwas, oder noch effektiver: sie berühren sie! Die armen Kerle müssen sich dann aufwändigen Reinigungsritualen unterziehen.

Mehr als unfein empfinden die meisten Thais die Beleidigung des allseits verehrten Königs."

Auf Drogen steht die Höchststrafe und das Rauchen ist seit 2008 in Kneipen und Bars verboten...ganz ohne heuchlerische Raucherräume!

Von Demonstrationen sollte man sich fernhalten, denn die Polizei greift da recht schnell ein und verhaftet willkürlich.

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha ab und an der südöstlichen Grenze zu Malaysia gab es heute mal wieder Unruhen.

Soweit alles kein Problem, denn Angkor Wat haben wir auf Grund seiner Lage schon ausgeschlossen und Kuala Lumpur würden wir entweder über die Westgrenze oder per Flugzeug ansteuern. Je nachdem, ob es der Zeit- und Finanzplan überhaupt noch hergeben.

2 Kommentare:

  1. Wie ich Sandra kenne, wird sie doch bestimmt mindestens einen Mönch berühren... :P
    Bietet sich aber auch an... da kannst Du dann in aller Ruhe die Mönche beim Reinigungsritual ablichten... :P

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  2. Am besten mit den Füßen anstupsen und dabei den König beleidigen...

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