Heute 10:45 landete unser Flieger pünktlich in Prag! Müde, aber glücklich sind wir wieder in heimischen Gefilden.
Wir hatten eine tolle Zeit in einem faszinierenden Land, in dem es noch viel zu entdecken gibt!
THAILAND, wir kommen wieder!
Bis zum nächsten Reise-Blog - über welches Land ? - das diskutieren wir noch :-)
SaBö's Thailand-Blog
Sandra und Bö berichten hier von ihrer Reise nach Thailand.
Freitag, 3. Juni 2011
Donnerstag, 2. Juni 2011
Abflugbereit
An Gate4 sitzend, erwarten wir den Abflug.
Heute haben wir noch einmal Bangkok mit dem Bus erkundet und ein Einkaufszentrum am Siam Square gepluendert.
Anschliessend das fast letzte Geld an der Khao San Road verbraucht und nun geht es in die Heimat.
Tschuessi Bangkok, Tschuessi Thailand.
Helsinki, wir kommen!
boe
Heute haben wir noch einmal Bangkok mit dem Bus erkundet und ein Einkaufszentrum am Siam Square gepluendert.
Anschliessend das fast letzte Geld an der Khao San Road verbraucht und nun geht es in die Heimat.
Tschuessi Bangkok, Tschuessi Thailand.
Helsinki, wir kommen!
boe
Zurück in Bangkok
Nie wieder falle ich auf diese Reiseagenturen herein. Statt ein toller staatlicher Luxusbus direkt nach Bangkok, kutschen wir von irgendeinem finsteren Hinterhof mit einem klapprig, unbequemen Gefährt nach Surat Thani und steigen dort auf einem ähnlich hässlichen Busbahnhof in die nächste Kiste um.
An Schlaf war in den letzten 10 Stunden kaum zu denken und nun sitzen wir nach dem MCD-Frühstück und der morgendlichen Reinigung auf der Thanon Khao San, warten auf den Schneider um dann Richtung Flughafen aufzubrechen.

Mit kurzem Zwischenstopp am Siam Square um die letzten Baht der thailändischen Wirtschaft zuzuführen, verlassen wir dieses derzeit sehr verregnete Land mit einem Lächeln im Gesicht, denn wir hatten 3 Wochen Sonne!
bö
An Schlaf war in den letzten 10 Stunden kaum zu denken und nun sitzen wir nach dem MCD-Frühstück und der morgendlichen Reinigung auf der Thanon Khao San, warten auf den Schneider um dann Richtung Flughafen aufzubrechen.
Mit kurzem Zwischenstopp am Siam Square um die letzten Baht der thailändischen Wirtschaft zuzuführen, verlassen wir dieses derzeit sehr verregnete Land mit einem Lächeln im Gesicht, denn wir hatten 3 Wochen Sonne!
bö
Mittwoch, 1. Juni 2011
Durchgeknetet
Kurz vor der Abreise gab es heute noch eine Massage und ein Body-Scrub um die Reste des Sonnenbrandes zu beseitigen.
Der Himmel ergießt sich gerade wieder einmal mehr über uns und wir sind echt froh, dass wir den Reisetermin so perfekt gelegt haben. Soll es doch gegen den Bus regnen wie es will, wir sitzen im Trockenen.
Bangkok wir kommen!
(und besuchen noch mal schnell den Taylor)
bö
Der Himmel ergießt sich gerade wieder einmal mehr über uns und wir sind echt froh, dass wir den Reisetermin so perfekt gelegt haben. Soll es doch gegen den Bus regnen wie es will, wir sitzen im Trockenen.
Bangkok wir kommen!
(und besuchen noch mal schnell den Taylor)
bö
Dienstag, 31. Mai 2011
Krabi - Ao Nang Beach Teil II
Nach anfänglicher Suche heute morgen nach einem schönen Strand (es war Flut und Strand war weg) und einigen Überlegungen, was wir mit dem letzten Tag hier anstellen wollen, landeten wir letztendlich doch wieder auf dem harten, von zerkleinerten Muscheln bedenkten Teil des Strandes an dem wir zwei Tage zuvor auch schon waren.
In unsere zwei Bücher vertieft, genossen wir den Tag bis zum Nachmittag. Als dann die ersten Regentropfen fielen, entschieden wir uns, zurück zum Hotel zu gehen.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit Essen und Einkaufen (ein paar Geschenke sind auch dabei). Mathias ist schon ganz shoppingsüchtig bei den Preisen. Aber man muss auch die Qualität im Verhältnis zu den Preisen sehen und diese ist nicht anders als auf einem Polenmarkt. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn die Klamotten entweder sich gleich wieder an der Naht auflösen oder völlig die Farbe verlieren bei ersten Waschen. Aber es macht trotzdem Spaß und wir müssen uns zusammenreißen, nicht zuviel Geld für schönen Ramsch auszugeben.
sa
Bleibt mir nur noch hinzuzufügen, dass es letzte Nacht und heute Nachmittag zum ersten mal seit Bangkok richtig heftig geregnet hat und wir mit der beginnenden Regenzeit morgen 16:00 die 830km-Fahrt nach Bangkok per Bus antreten.
bö
In unsere zwei Bücher vertieft, genossen wir den Tag bis zum Nachmittag. Als dann die ersten Regentropfen fielen, entschieden wir uns, zurück zum Hotel zu gehen.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit Essen und Einkaufen (ein paar Geschenke sind auch dabei). Mathias ist schon ganz shoppingsüchtig bei den Preisen. Aber man muss auch die Qualität im Verhältnis zu den Preisen sehen und diese ist nicht anders als auf einem Polenmarkt. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn die Klamotten entweder sich gleich wieder an der Naht auflösen oder völlig die Farbe verlieren bei ersten Waschen. Aber es macht trotzdem Spaß und wir müssen uns zusammenreißen, nicht zuviel Geld für schönen Ramsch auszugeben.
sa
Bleibt mir nur noch hinzuzufügen, dass es letzte Nacht und heute Nachmittag zum ersten mal seit Bangkok richtig heftig geregnet hat und wir mit der beginnenden Regenzeit morgen 16:00 die 830km-Fahrt nach Bangkok per Bus antreten.
bö
Montag, 30. Mai 2011
Eine Bootsfahrt die ist lustig!
Vergnügungssüchtige geben für die Wildwasserfahrten in den Themenparks ja an die 100€ aus um dann in abgesicherter, künstlicher Umgebung den Adrenalinstoß zu erhalten.
Wir mieten einfach für 2€ pro Person ein Longtail und fahren nach Railey Beach um unterwegs wie eine Nussschale vom Ozean hin und hergeschubbst zu werden. Der Hinweg war nur nass, aber der Rückweg ein anderes Kaliber. Die Wellen drückten das kleine Holzboot nach oben um es dann eine Sekunde im freien Fall auf die Wasseroberfläche aufschlagen zu lassen. Dann wurde es seitlich getroffen und schlingerte reichlich hin und her. Alle 8 Insassen waren klitschnass und der Steuermann kämpfte mit aller Kraft gegen die Naturgewalt. Der Weg zum Strand wurde dann genutzt um auf einer großen Welle dahin zu gleiten.
In Railey selbst erwarteten uns tolle Strände, einige sehr edle Resorts und beeindruckende Kletterfelsen: Daniel, wenn du das ließt, es wäre dein Traum!

Meterhohe Felswände am Strand oder direkt im Wasser, voller Höhlen, Überhänge, natürlicher Griffe und Pflanzen.
Meine neuen Flip-Flops haben heute bereits das zeitliche gesegnet und ich versuche mich an den Diesel-Imitaten für 4€.
bö
Wir mieten einfach für 2€ pro Person ein Longtail und fahren nach Railey Beach um unterwegs wie eine Nussschale vom Ozean hin und hergeschubbst zu werden. Der Hinweg war nur nass, aber der Rückweg ein anderes Kaliber. Die Wellen drückten das kleine Holzboot nach oben um es dann eine Sekunde im freien Fall auf die Wasseroberfläche aufschlagen zu lassen. Dann wurde es seitlich getroffen und schlingerte reichlich hin und her. Alle 8 Insassen waren klitschnass und der Steuermann kämpfte mit aller Kraft gegen die Naturgewalt. Der Weg zum Strand wurde dann genutzt um auf einer großen Welle dahin zu gleiten.
In Railey selbst erwarteten uns tolle Strände, einige sehr edle Resorts und beeindruckende Kletterfelsen: Daniel, wenn du das ließt, es wäre dein Traum!
Meterhohe Felswände am Strand oder direkt im Wasser, voller Höhlen, Überhänge, natürlicher Griffe und Pflanzen.
Meine neuen Flip-Flops haben heute bereits das zeitliche gesegnet und ich versuche mich an den Diesel-Imitaten für 4€.
bö
Sonntag, 29. Mai 2011
Krabi - Ao Nang Beach
Heute waren wir ganz gespannt auf den Strand von Ao Nang, den wir gestern beim abendlichen Bummeln an der Uferpromenade nur noch erahnen konnten.
Wir merkten schnell, dass wir doch sehr verwöhnt sind durch unsere Zeit auf Ko Phi Phi. Der Strand ist relativ schmal und die wenigen Schattenplätze unter den Bäumen waren schnell besetzt. Wir fanden noch einen Platz im Schatten, aber der Untergrund war kein weicher, feiner Sand, sondern Muscheln. Viele kleine, stachlige Muscheln, die picksten und das Lesen und Entspannen am Strand etwas erschwerten. Gegen drei trieb uns der Hunger zurück zum Guesthouse und wir gingen erst einmal einen Happen essen - wie immer für knapp 10,- € (die Preise werde ich vermissen).
Da wir genug Strand für heute hatten, wollte ich jetzt endlich Roller fahren. Das hatten wir für Krabi geplant (auf Ko Phi Phi gibt es sogut wie keine Straßen) und ich musste Mathias auch nicht lange dazu überreden. Schnell noch den Preis von 150,- Baht auf 100,- Baht(=2,20 €) runtergehandelt und schon ging es los! Kurz noch getankt (auch für 100,- Baht) und dann einfach immer der Nase nach. Herrlich! Eine tolle Landschaft, die sich abwechselt mit Dschungel, weißen Stränden und hohen Klippen, bot sich uns. Unser Roller war überraschend gut motorisiert, so dass wir mit 90km/h durch die Gegend brausten. Am Ende haben wir noch am Strand Abendbrot gegessen und den Sonnenuntergang genossen.

So, da die Moskitos gerade mal wieder festgestellt haben, wie gut ich schmecke, gehe ich jetzt wieder in unser Zimmer. Bis bald!
sa
Wir merkten schnell, dass wir doch sehr verwöhnt sind durch unsere Zeit auf Ko Phi Phi. Der Strand ist relativ schmal und die wenigen Schattenplätze unter den Bäumen waren schnell besetzt. Wir fanden noch einen Platz im Schatten, aber der Untergrund war kein weicher, feiner Sand, sondern Muscheln. Viele kleine, stachlige Muscheln, die picksten und das Lesen und Entspannen am Strand etwas erschwerten. Gegen drei trieb uns der Hunger zurück zum Guesthouse und wir gingen erst einmal einen Happen essen - wie immer für knapp 10,- € (die Preise werde ich vermissen).
Da wir genug Strand für heute hatten, wollte ich jetzt endlich Roller fahren. Das hatten wir für Krabi geplant (auf Ko Phi Phi gibt es sogut wie keine Straßen) und ich musste Mathias auch nicht lange dazu überreden. Schnell noch den Preis von 150,- Baht auf 100,- Baht(=2,20 €) runtergehandelt und schon ging es los! Kurz noch getankt (auch für 100,- Baht) und dann einfach immer der Nase nach. Herrlich! Eine tolle Landschaft, die sich abwechselt mit Dschungel, weißen Stränden und hohen Klippen, bot sich uns. Unser Roller war überraschend gut motorisiert, so dass wir mit 90km/h durch die Gegend brausten. Am Ende haben wir noch am Strand Abendbrot gegessen und den Sonnenuntergang genossen.
So, da die Moskitos gerade mal wieder festgestellt haben, wie gut ich schmecke, gehe ich jetzt wieder in unser Zimmer. Bis bald!
sa
Souvenirshopping
Am Strand von Aonang in der Provinz Krabi haben wir gestern einmal mehr zu geschlagen und unsere Rucksäcke zum bersten gefüllt.
Und endlich funktionierte auch das Handeln mit den Thais richtig gut, was aber eher daran lag, dass wir durch unsere lange Reise nun endlich die realen Preise für die meisten Artikel kennen und egal wo wir sie kaufen, diese Preise nun erzielen wollen.
"Der Frosch" wird nächste Nacht zum Einsatz kommen, wenn diese anstrengenden Ami-Weiber wieder meinen laut gackern zu müssen, während wir versuchen zu schlafen.
bö
Und endlich funktionierte auch das Handeln mit den Thais richtig gut, was aber eher daran lag, dass wir durch unsere lange Reise nun endlich die realen Preise für die meisten Artikel kennen und egal wo wir sie kaufen, diese Preise nun erzielen wollen.
"Der Frosch" wird nächste Nacht zum Einsatz kommen, wenn diese anstrengenden Ami-Weiber wieder meinen laut gackern zu müssen, während wir versuchen zu schlafen.
bö
Samstag, 28. Mai 2011
Das Festland hat uns wieder!
Nach 4 Tagen auf Ko Phi Phi sind wir heute in der Hafenstadt Krabi angekommen und können endlich wieder auf kostenloses Internet zugreifen. Doch zuerst einmal ein Rückblick:
Dienstag Abend haben wir die Straßen von Phuket's Patong Beach noch einmal unsicher gemacht und waren bis auf die Preise und einige Abartigkeiten doch recht positiv überrascht, was man in der Nebensaison auf Thailand's Ballermann erleben kann. Es gab Livemusik, einen echten Thai-Markt, ein hypermodernes Einkaufszentrum, den Strand bei Nacht und natürlich das knallbunte Partyleben der westlichen "Zivilisation" auf süd-ost-asiatisch.
Den Bootstrip zu den Phi Phi Inseln hatten wir bereits gebucht und am Mittwoch schipperten wir übers Meer.
Da nur eine der beiden Inseln dieser Inselgruppe bevölkert ist, suchten wir dort nach einem Hotel und ließen uns zu einer kostenlosen Fahrt an die abgelegene Rantee Bay überreden. Der Bungalowpreis war relativ günstig, zumindest im Vergleich zu den restlichen Resorts auf der beliebtesten Insel in der Adamanensee.

Vor Ort wurde uns schnell bewusst, dass unser Backpacking light, also die Luxusvariante des Rucksacktourismus, hier ein jehes Ende fand.
Zum ersten Mal in Thailand sollten wir ohne die mittlerweile geliebte Air Condition auskommen. Die Bungalows...nein Hütten, hatten Löcher und Risse, so dass allerlei Getier als Mitbewohner zu verzeichnen war. Und der freundliche Thai von der Rezeption teilte uns mit, dass das Licht dann ab 18:00 Uhr funktioniert, wenn der Generator eingeschalten wird und bis früh um 8 durch tuckert.
Dafür bekamen wir einen abgelegenen, traumhaften Strand fast für uns allein. Nur die Longtailboote röhrten im regelmäßigen Takt vorbei und vor der Küste setzten große Touristenschiffe ihre Schnorchler aus, um sie 20 Minuten später wieder einzusammeln.
Bevor die Nacht hereinbrach, machten wir uns auf den Weg, um den Aussichtspunkt zu erkunden, den unser Reiseführer Lonely Planet empfohlen hatte. In diesem Buch stand leider nicht, dass dieser "Weg" in Deutschland bereits als Klettersteig geführt werden würde.
In Flip-Flops und Strandkleidung kamen wir nach 20 Minuten straffen Bergsteigens durch den Dschungel, schweißgebadet und moskitogeplagt, endlich am Gipfel an.
Sandra schickte eine Gruppe deutsche Touristen noch ganz zuversichtlich den Weg nach unten, bevor ihr auffiel, dass einer der Wanderer 2 riesige Koffer schleppte. Sie bezahlte ihre Zuversicht mit einem schlechten Gewissen und bekam "zur Strafe" 29 Moskitostiche auf dem Rücken - Der Kofferträger stürzte und bekam später vom Inselarzt 10 Stiche ins Knie, wie er uns am Abend mitteilte.
Folgendes Bild entstand am Aussichtspunkt.

Der Abend am Strand von Rantee war überraschend abwechslungsreich, da wir uns zu einer Gruppe Backpacker setzten und uns die Betreiber mit Musik, Cocktails und Feuershow unterhielten.
Doch dann kam die Nacht...
Die Kakerlake hatte ich noch eben zertreten, bevor es unter das löchrige Moskitonetz ging und der Ventilator drehte klackernd seine Runden um uns warme Luft zu zuwedeln. Es gab wenig Schlaf und wieder wurden ein paar Moskitos durch uns ernährt.
Also schipperten wir am nächsten Morgen mit dem Longtailboot zum Hafen von Tonsai Village, um das nächste Hotel auszuprobieren. Der Weg vom Pier zum Long Beach gestaltete sich länger, schwieriger und vor allem heißer als angenommen und meine sonst sehr nette Reisebegleiterin ließ ihre sinkende Stimmung zuerst an den vielen Thai-Promotoren und dann an mir aus.

Das Paradies Pearl jedoch, hielt was der Name versprach, wenn auch zum doppelten Preis. Die Air Condition surrte und mit den sinkenden Zimmertemperaturen stieg die Stimmung von Sandra.

Neidisch?
Gestern starteten wir sehr früh zum Standardtrip mit dem Boot zu den Schnorchelpunkten der Phi Phi Inseln und dem Highlight: Maya Bay auf der kleineren der beiden Inseln. Bekannt aus dem Film "The Beach" ist dieses bezaubernde Stück Erde leider völlig überlaufen und scheinbar steht der Strand kurz vor der Bevölkerung, da neue Hütten errichtet wurden.
Mit Schnorchel und Tauchermaske ausgestattet schickten wir die Samsung Kamera zum Tauchgang, von dem sie leider ohne Fotos zurückkam und seitdem den Dienst komplett verweigert. (Anm. von Sandra: Sorry Vati!)
Viele Fische, Kajaktouren und einen atemberaubenden Sonnenuntergang später ließen wir den Tag in den Bars von Tonsai ausklingen.
Nach einem weiteren Strandvormittag sind wir nach 2 stündiger Überfahrt nun wieder auf thailändischem Festland, in Krabi angekommen.
Hier ist alles deutlich günstiger und wir werden die letzten Tage, bis zur Reise nach Bangkok, hier verbringen.
bö
Dienstag Abend haben wir die Straßen von Phuket's Patong Beach noch einmal unsicher gemacht und waren bis auf die Preise und einige Abartigkeiten doch recht positiv überrascht, was man in der Nebensaison auf Thailand's Ballermann erleben kann. Es gab Livemusik, einen echten Thai-Markt, ein hypermodernes Einkaufszentrum, den Strand bei Nacht und natürlich das knallbunte Partyleben der westlichen "Zivilisation" auf süd-ost-asiatisch.
Den Bootstrip zu den Phi Phi Inseln hatten wir bereits gebucht und am Mittwoch schipperten wir übers Meer.
Da nur eine der beiden Inseln dieser Inselgruppe bevölkert ist, suchten wir dort nach einem Hotel und ließen uns zu einer kostenlosen Fahrt an die abgelegene Rantee Bay überreden. Der Bungalowpreis war relativ günstig, zumindest im Vergleich zu den restlichen Resorts auf der beliebtesten Insel in der Adamanensee.

Vor Ort wurde uns schnell bewusst, dass unser Backpacking light, also die Luxusvariante des Rucksacktourismus, hier ein jehes Ende fand.
Zum ersten Mal in Thailand sollten wir ohne die mittlerweile geliebte Air Condition auskommen. Die Bungalows...nein Hütten, hatten Löcher und Risse, so dass allerlei Getier als Mitbewohner zu verzeichnen war. Und der freundliche Thai von der Rezeption teilte uns mit, dass das Licht dann ab 18:00 Uhr funktioniert, wenn der Generator eingeschalten wird und bis früh um 8 durch tuckert.
Dafür bekamen wir einen abgelegenen, traumhaften Strand fast für uns allein. Nur die Longtailboote röhrten im regelmäßigen Takt vorbei und vor der Küste setzten große Touristenschiffe ihre Schnorchler aus, um sie 20 Minuten später wieder einzusammeln.
Bevor die Nacht hereinbrach, machten wir uns auf den Weg, um den Aussichtspunkt zu erkunden, den unser Reiseführer Lonely Planet empfohlen hatte. In diesem Buch stand leider nicht, dass dieser "Weg" in Deutschland bereits als Klettersteig geführt werden würde.
In Flip-Flops und Strandkleidung kamen wir nach 20 Minuten straffen Bergsteigens durch den Dschungel, schweißgebadet und moskitogeplagt, endlich am Gipfel an.
Sandra schickte eine Gruppe deutsche Touristen noch ganz zuversichtlich den Weg nach unten, bevor ihr auffiel, dass einer der Wanderer 2 riesige Koffer schleppte. Sie bezahlte ihre Zuversicht mit einem schlechten Gewissen und bekam "zur Strafe" 29 Moskitostiche auf dem Rücken - Der Kofferträger stürzte und bekam später vom Inselarzt 10 Stiche ins Knie, wie er uns am Abend mitteilte.
Folgendes Bild entstand am Aussichtspunkt.
Der Abend am Strand von Rantee war überraschend abwechslungsreich, da wir uns zu einer Gruppe Backpacker setzten und uns die Betreiber mit Musik, Cocktails und Feuershow unterhielten.
Doch dann kam die Nacht...
Die Kakerlake hatte ich noch eben zertreten, bevor es unter das löchrige Moskitonetz ging und der Ventilator drehte klackernd seine Runden um uns warme Luft zu zuwedeln. Es gab wenig Schlaf und wieder wurden ein paar Moskitos durch uns ernährt.
Also schipperten wir am nächsten Morgen mit dem Longtailboot zum Hafen von Tonsai Village, um das nächste Hotel auszuprobieren. Der Weg vom Pier zum Long Beach gestaltete sich länger, schwieriger und vor allem heißer als angenommen und meine sonst sehr nette Reisebegleiterin ließ ihre sinkende Stimmung zuerst an den vielen Thai-Promotoren und dann an mir aus.
Das Paradies Pearl jedoch, hielt was der Name versprach, wenn auch zum doppelten Preis. Die Air Condition surrte und mit den sinkenden Zimmertemperaturen stieg die Stimmung von Sandra.
Neidisch?
Gestern starteten wir sehr früh zum Standardtrip mit dem Boot zu den Schnorchelpunkten der Phi Phi Inseln und dem Highlight: Maya Bay auf der kleineren der beiden Inseln. Bekannt aus dem Film "The Beach" ist dieses bezaubernde Stück Erde leider völlig überlaufen und scheinbar steht der Strand kurz vor der Bevölkerung, da neue Hütten errichtet wurden.
Mit Schnorchel und Tauchermaske ausgestattet schickten wir die Samsung Kamera zum Tauchgang, von dem sie leider ohne Fotos zurückkam und seitdem den Dienst komplett verweigert. (Anm. von Sandra: Sorry Vati!)
Viele Fische, Kajaktouren und einen atemberaubenden Sonnenuntergang später ließen wir den Tag in den Bars von Tonsai ausklingen.
Nach einem weiteren Strandvormittag sind wir nach 2 stündiger Überfahrt nun wieder auf thailändischem Festland, in Krabi angekommen.
Hier ist alles deutlich günstiger und wir werden die letzten Tage, bis zur Reise nach Bangkok, hier verbringen.
bö
Donnerstag, 26. Mai 2011
Wilkommen im Paradies...
... oder auch nicht. Unsere Erlebnisse von der Insel Phi Phi schreiben wir Euch, sobald das Onlinesurfen wieder bezahlbar ist... es ist wunderschoen hier, aber teuer... in jeglicher Hinsicht...
Also keine Sorgen machen und
bis bald
sa
Also keine Sorgen machen und
bis bald
sa
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